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Jeder Mensch braucht Luft - trotzdem sollten Häuser luftdicht gebaut werden
Saubere Luft zum Atmen fördert die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen. Da wir uns überwiegend in Innenräumen aufhalten,
ist ausreichende Lüftung wichtig.
Sie soll
- verbrauchte Atemluft erneuern,
- die Raumluftfeuchtigkeit regulieren,
- Geruchs- und Schadstoffe abtransportieren.
Andererseits entstehen durch das Lüften sowie durch Schwachstellen, wie zum Beispiel Anschlüsse und Fugen, größere oder kleinere
Energieverluste. Um ungewollte Wärmeverluste zu minimieren, ist es deshalb notwendig, die Gebäudehülle luftdicht zu bauen. Dazu müssen sämtliche Fugen möglichst dauerhaft luftundurchlässig sein, ebenso
die Anschlüsse an Fenstern, an Türen, am Dach und zwischen Bauteilen.
Luftdichtheit
Die Luftdichtheit bietet folgende Vorteile:
- Vermeidung von Bauschäden durch Dampfkondensation und Kälte, insbesondere im Dachbereich und bei den Fenstern
- Geringe Wärmeverluste durch unkontrollierte Lüftung
- Keine Zugerscheinungen durch undichte Bauteile
- Wenig Lärm von außen
Um die Luftdichtheit sicherzustellen, stehen heute vielfältige Detaillösungen zur Verfügung. Allerdings ist eine sorgfältige
Prüfung auf der Baustelle erforderlich.
Messung der Luftdichtheit
Für den
Nachweis der Luftdichtheit gibt es ein standardisiertes Verfahren, den Blower-Door-Test. Mit ihm misst und bewertet man am besten vor Anbringen der lnnenverkleidungen die Dichtheit des Gebäudes. Die
während der Messung aufgespürten Schwachstellen, also undichte Fugen und Anschlüsse, werden anschließend beseitigt. Die Messung ist für jeden Neubau empfehlenswert, um späteren Schäden vorzubeugen. Sie
ist allerdings nicht zwingend durch die EnEV vorgeschrieben. Wer jedoch die Luftdichtheit durch einen Blower-Door-Test nachweist, erhält bei der Energiebilanz einen Bonus.
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